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Frühlingsgeburtstag

 

Der Frühling beginnt und wie jeder Geburtstag wird auch der Frühlingsgeburtstag alljährlich am 21. März in Kindergarten feierlich begangen.



Um diesen Tag herum, zur Tag- und Nachtgleiche, beginnt endlich der Frühling, neue Lebensgeister werden geweckt und mit einem Schellenstab wird der Winter vertrieben werden. Zu diesem Anlass finden sich zur Frühlingszeit auf dem Jahreszeitentisch Frühlingsblumen und die Frühlingsfee.

Jedes Kind bringt an diesem Tag – wie an jedem anderen Geburtstag auch – ein Blümchen mit. Geben ist schön, etwas zurückzubekommen aber auch. Deshalb nimmt jedes Kind eine kleine Blumenzwiebel und einen bunten Schellenstab mit nach Hause. Wenn dann in einem halben Jahr der Herbstgeburtstag gefeiert wird, ist aus der Zwiebel eine blühende Blume geworden. Mit dem Schellenstab kann das Kind zu Hause die letzten Überbleibsel des Winters vertreiben.

 
 

Frühlingsfest

 

Das Frühlingsfest findet in der Regel im April statt. Es ist ein buntes Fest für die ganze Familie und alle sind herzlich dazu eingeladen.



Der Basarkreis bietet selbst gebastelte Spielsachen im Sinne der Waldorf-Philosophie an, Puppen für den Jahreszeitentisch, gefärbte Seidentücher, aus Wolle gefilzte Kleinigkeiten und vieles mehr – je nachdem, welche Talente und Bastelvorlieben die im Basarkreis aktiven Eltern haben.

Neben dem Frühlingsbasar werden in der Cafeteria allerhand selbstgebackene Kuchen, frische Salate und weitere zum Frühling passende Speisen angeboten und laden zum Verweilen ein. In den vergangenen Jahren rundeten Stände von gewerblichen Anbietern das Angebot ab. So durften wir einen Biobauern, eine Buchhandlung oder auch einen Anbieter von schönem Holzspielzeugen bei uns begrüßen.

Raum zum „Kind sein“ ist natürlich auch. Denn wir feiern das Frühlingsfest für und mit unseren Kindern. Deshalb sollen sie sich auch besonders wohlfühlen. Deshalb können sich die kleinen und durch den Frühling energiegeladenen Gäste an diversen Attraktionen wie Seilerei, Filzen, Schiffchen blasen und vielem mehr ausprobieren und wachsen.

 

 

Ostern

Wir feiern das Osterfest in der Zeit, in der die Lebenssäfte beginnen, in den Pflanzen wieder hinauf zu steigen und diesen zur Blüte verhelfen. Bei der Betrachtung der erwachenden Frühlingsnatur beginnt man, sich Gedanken über die Kräfte, die hinter dem Frühlingserwachen stehen, zu machen.



Wann wir Ostern feiern, lesen wir am Himmel ab. Er dient uns als natürlicher Kalender. Wenn die Tag- und Nachtgleiche des Frühlings um den 21. März herum stattgefunden hat, muss noch der kommende Vollmond abgewartet werden. Dann, am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond ist Ostersonntag.

 

Anhand dieses astronomischen Ablaufs werden die großen kosmischen Weltgesetze und ihre Wirkung auf die irdischen Gegebenheiten für die Kinder erleb- und fassbar. Vielleicht ist es möglich - abends oder früh morgens – gemeinsam mit den Kindern am Firmament Ausschau nach dem Mond zu halten. Ist der rund und voll, so ist am folgenden Sonntag Ostern.

Wie bereiten wir im Kindergarten die Kinder auf Ostern vor?

Wir töpfern mit ihnen in eine Schale aus Ton. Nach dem Brennen der Schale wird sie mit Blumenerde gefüllt. Die Kinder streuen Grassamen auf die Erde und bedecken den Samen wieder mit einer dünnen Schicht Erde. Bevor die Schale nun zur Fensterbank getragen wird, wässern wir sie mit den Kindern. Jeden Tag begießen wir die Schälchen und sehen nach, ob die Samen sprießen. Durch diese Tätigkeit erleben die Kinder bildhaft die Auferstehung. Vor dem Osterfest nehmen die Kinder ihre Schalen mit dem Ostergras mit nach Hause.

 

Pfingsten

 

Am Freitag vor Pfingsten wird im Kindergarten das Pfingstfest gefeiert. Schon einen Tag vorher wird der Raum mit weißen Tüchern und Blumen geschmückt und mit Birkenzweigen verziert. In denen haben es sich kleine, weiße Woll-Vögelchen gemütlich gemacht.

Bereits in der Zeit vor Pfingsten spielen Vögel eine wichtige Rolle in den Finger- und Kreisspielen. Denn Vögel gelten als Vermittler zwischen der geistigen und irdischen Welt.

Alle Kinder tragen am Pfingstfreitag helle Kleidung. Auch der – zu einer großen Runde gestellte – Esstisch ist weiß geschmückt. Zum Frühstück gibt es heute gebackene Pfingstrosen, und danach findet ein Ausflug in den Botanischen Garten statt.

Jedes Kind bekommt an diesem Tag einen Birkenzweig mit einem darauf sitzenden Wollvögelchen mit nach Hause.

 

Johanni

 

Die Sommersonnenwende, die wir am 21. Juni feiern, ist ein Fest der Sonne und des Lichtes. Es ist der längste Tag im Jahr und es folgt die kürzeste Nacht. Die Sonne hat nun ihren höchsten Stand erreicht.



Von diesem Tag der Sonnenwende an nimmt sie stetig ab und hat am 21. Dezember ihren Tiefpunkt erreicht. Dort haben wir an diesem Tag die längste Nacht und den kürzesten Tag, den Tag der Wintersonnenwende, ab dem das Licht wieder stetig zunimmt bis zum Höhepunkt, der Sommersonnenwende.

Dieser Tag galt früher als einer der großen Festereignisse im Jahr. Hoch loderten auf den Bergen die Sommersonnenwendfeuer. Mädchen und Burschen sprangen über die Glut. Es hieß, dass das Feuer Kraft und Mut gab und Fruchtbarkeit versprach. Die Menschen, die um das Feuer tanzten, hoben ihre Seelen empor zu den göttlichen Wesen, zu denen sie noch Kontakt fühlten und bei denen sie sich geborgen und geschützt wussten.

Durch die Christianisierung wurde aus dem alten Fest der Sommersonnenwende der Johannitag, der Geburtstag Johannes des Täufers. Der wird am 24. Juni begangen, ist aber in der Gegenwart – genauso wie das Sonnenwendfeuer -  mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Mit den Kindern singen wir in dieser Zeit viele Sommerlieder und machen Sommertänze mit ihnen. Am Johannitag bringt jedes Kind dazu einen Blumenkranz für seinen Kopf mit.

 

Rosenfest

 

Das Rosenfest ist der feierliche Abschluss der Kindergartenzeit für die Sonnenkinder, also diejenigen, die nach den Sommerferien ins das neue Abenteuer Schule starten.

Der Vormittag, und auch die Wochen davor, bedeuten für die Eltern der Sonnenkinder viel Arbeit: Die Gruppenräume werden mit möglichst vielen Rosen geschmückt und aus Rosengrün und Blüten wird ein Rosenbogen gestaltet. Unter diesem hindurch ziehen die Sonnenkinder später in den Tischkreis ein. Die Sonnenkinder kommen an diesem Tag mit ihren Eltern erst, wenn die weiteren Kindergartenkinder bereits am Tisch sitzen. Für das leibliche Wohl in Form von Kuchen sorgen traditionell die Eltern der Kinder, die im folgenden Jahr das Rosenfest feiern werden.

Unter Gesang kommen die Sonnenkinder einzeln durch den Rosenbogen in den Gruppenraum, in dem die Sonnenkinder-Eltern das Märchen Dornröschen als Marionetten-Spiel aufführen. Die Feen, die Dornröschen alle guten Wünsche mitgeben, haben eine besondere Bewandtnis. Für jedes Sonnenkind haben die Eltern eine eigene Fee gebastelt, die nun im Märchen mitspielt, und die nachher dem Kind als Geschenk überreicht wird. Damit möchten auch wir alle unsere guten Wünsche symbolisieren, die wir den Kindern für ihren weiteren Lebensweg mitgeben möchten.

Das Märchen des Dornröschens steht für die Veränderung, die mit der Einschulung auch die Kinder erfahren werden. Die 13. Fee bringt das Neue, gegen das sich der König zunächst sträubt. Aber vollkommen abwenden kann er die Veränderungen nicht, denn die Entwicklung muss immer weitergehen.

An das Puppenspiel schließt sich der Abschlusskreis an. Alle Sonnenkinder bekommen zum Abschied ihre Fee und eine Mappe mit all ihren gesammelten Bildern.

 

Herbstgeburtstag

 

Der Sommer ist vorbei und die Tage werden wieder kürzer. Für uns trotzdem ein Anlass zum feiern.



Zum Herbstgeburtstag, der zur Tages- und Nachtgleiche am Herbstanfang gefeiert wird, bringt wieder jedes Kind ein Blümchen mit. Wie zu Frühlingsgeburtstag nimmt es dann auch eine Blumenzwiebel mit nach Hause, die nun bis zum nächsten Frühling wachsen und dann blühen wird.

 

Erntefest

 

Erntedank ist im Kindergarten ein großes gemeinsames Fest. Jedes Kind bringt an diesem Tag ein Körbchen mit Erntegaben mit. Aus diesem Gemüse wird dann zusammen die Erntesuppe gekocht und diese statt des üblichen Frühstücks gemeinsam gegessen.

Bereits in den Wochen vorher mahlen die Kinder aus Getreidekörnern Meh. Auch der tägliche Reigen behandelt den Themenkomplex Ernten, Einfahren und Dreschen des Korns. Dadurch können die Kinder erfühlen und erleben, dass Mehl nicht in erster Linie aus dem Supermarkt kommt. Die kleinen Säckchen mit dem selbst gemahlenen Mehl nehmen die Kinder nach dem Erntefest mit nach Hause – um es dort möglichst auch zu Brot, Kuchen oder Keksen zu verbacken.

 

Michaeli

 

An der Schwelle von Sommer zu Herbst, zur Zeit der Tag- und Nachtgleiche, finden wir nach alter christlicher Tradition den Erzengel Michael.



In künstlerischen Darstellungen erscheint er oftmals mit einer Waage und wägt die Tage der Menschen am Ende ihres Erdenlebens ab. Am häufigsten ist er jedoch mit Schwert und Speer, gerüstet für den Drachenkampf, ins Bild gerückt.

Sein irdisches Abbild ist der Ritter Georg, der gegen das Drachenungeheuer kämpft. Der Michaelitag ist der 29. September. Am Schluss des Neuen Testamentes wird in der Offenbarung des Johannes den Kampf Michaels mit dem Drachen aus der übersinnlichen Schau des Jünger Johannes beschrieben: „Da entbrannte im Himmel ein Kampf, Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wird gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt. Der Drache wurde auf die Erde geworfen und mit ihm wurden sein Engel hinabgestürzt…“

Mit den auf die Erde gestürzten Drachenkräften, die uns einzig an die äußere Materie fesseln wollen, müssen wir uns heute stärker denn je auseinandersetzen. Dabei haben sich diese Auseinandersetzungen mehr in das Innere der Menschen verlagert. Der Erzengel Michael wartet darauf, dass die Menschen den Himmel, das Göttliche also, nicht vergessen und will sie über alle Nationalismen hinweg brüderlich einen.

Den tieferen Sinn der Michaelizeit können die Kinder natürlich noch nicht verstehen. Doch es wird versucht, für sie manche Dinge bildhaft zu gestalten und begreifbar zu machen, um ihnen eine Ahnung vom Wesen und Wirken Michaels zu vermitteln.

So wird in dem Reigen der Kampf des Ritters Georg mit dem Drachen, der die Königstochter gefangen hält, dargestellt. Der Ritter führt das goldene Schwert und besiegt damit den Drachen. Diese Szene wird mit jedem Kind im Kindergarten nachgestellt. Für die Kinder ist es ein heilsames Tun, mit dem Schwert den Drachen zu besiegen:

„Ein Ritter will ich werden, ein Ritter stark und rein, dem Guten auf der Erde muss Sieg beschieden sein.“

Kraft, Mut und Herzenskräfte werden bei den Kindern stark angesprochen. Wir wollen ihnen für ihr Leben Mut machen; und auch im Hinblick auf die dunkle Jahreszeit.

Der Jahreszeitentisch ist in dieser Zeit mit dunkelroten Tüchern, einer Waage, dem goldenen Schwert für den Ritter Georg und einer Karte mit dem Bild des Erzengels geschmückt. In der einen Schale der Waage liegt ein großer dunkler Stein, in die andere darf an jedem Tag ein Kind, das im Reigen den Ritter Georg verkörpert hatte, einen hellen Edelstein legen, so dass sich zu Michaelifest die Waagschalen im Gleichgewicht befinden. Dann finden noch die Michaeli-Spiele statt, die für die Kinder kleine Mutproben bereithalten.

Michaeli ist zusammen mit Sankt Martin und Sankt Nickolaus auch eines der drei Feste, die die Kinder bildhaft auf das Weihnachtsfest vorbereiten und von denen jedes eine bestimmte symbolische Bedeutung hat – hier also die Stärkung der Geisteskräfte.

 

Martinslauf

 

Sankt Martin gehört mit neben Sankt Michael und Sankt Nikolaus zu den drei Feiertagen, die die Kinder auf das Weihnachtsfest vorbereiten.



Steht Michaeli für die Geisteskräfte, werden am Martinstag die Seelenkräfte angesprochen. Denn der heilige Sankt Martin teilte sein letztes warmes Kleidungsstück mit einem Notleidenden und ist deshalb Sinnbild für Opferbereitschaft, Güte und Demut.

Im Kindergarten wird der Martinstag mit einem Laternenumzug gefeiert. Alle Kinder bekommen Sternenlaternen, die die Eltern einige Wochen vorher aus von den Kindern selbstgemalten Aquarellbildern basteln.

Dann treffen sich Kinder und Eltern nach Anbruch der Dunkelheit und der gemeinsame Weg führt den Zug durch den Botanischen Garten, in denen keine Straßenlaternen das beeindruckende Bild beeinflussen. Gemeinsam werden die Lieder gesungen, die die Kinder in den Wochen vor dem Martinstag eingeübt haben.

 

Advent

 

Die Adventszeit ist eine spannende Zeit für die Kinder. Verschiedene Feste bereiten die Kinder auf Weihnachten vor.



Adventsgärtlein

Das erste große Ereignis, das die Weihnachtszeit einläutet, ist das Adventsgärtlein vor dem 1. Advent. Das Gärtlein besteht aus einer dreifach gelegten Spirale aus Tannengrün. Auf der Tannenspirale befinden sich die verschiedene Elemente: Die Kristalle versinnbildlichen die Erde, die Muscheln das Wasser, die Rosen die Luft und die Kerzen das Feuer.

In der Mitte der Spirale steht eine große Kerze. Kleine Apfellichter, also Äpfel, in die eine Kerze und ein Tannenzweig gesteckt worden sind, sind in einem Kreis um die Spiraleherum angeordnet.

Die Eltern nehmen als Zuschauer im abgedunkelten Raum Platz. Die Kinder werden von der Erzieherin in den schwach beleuchteten Raum geführt, in dem die dicke Kerze bereits brennt und Töne von der Leier die Szenerie untermalen. Die Kinder nehmen in dem Stuhlkreis, der um die Spirale herum gebildet wird, Platz.

Die Erzieherin geht als erste in die Spirale und zündet ihr Licht an. Die Kinder folgen nun nacheinander und werden von der Erzieherin begleitet: die Großen gedanklich, die Kleineren brauchen zum Teil noch die unterstützende Hand. Während gemeinsam die Weihnachtslieder gesungen werden, die die Kinder bereits im Kindergarten geübt haben, geht jedes Kind einzeln in die dunkle Spirale, nimmt eines der Apfellichter und entzündet es an der Kerze in der Mitte. Dann läuft es durch die Windungen wieder nach außen und stellt das Apfellicht an seinen Platz auf seinen Stern zurück.

Nach und nach wird der Raum mehr und mehr durch die immer mehr werdenden brennenden Kerzen erhellt. Wenn alle brennen, darf jedes Kind eines der Apfellichter mit nach Hause nehmen und am nächsten Tag damit die erste Kerze am Adventskranz entzünden. Das Adventsgärtlein ist eine meditative und stimmungsvolle Feier.

Das Ritual hat seinen Ursprung in der anthroposophischen Pädagogik. Es ist sehr gut geeignet, um Kinder auf die Adventszeit einzustimmen. In seiner einfachen und doch eindrucksvollen Form löst die Feier Besinnlichkeit, Ruhe und ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlempfindens aus. Die Spirale ist ein christliches Symbol für den Weg zu sich selbst.

Nikolaus

Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, kommt der Nikolaus in den Kindergarten. Er bringt den Kindern Sternen-Plätzchen mit, die einige Eltern vorher zu Hause gebacken haben. Jedes Kind bekommt einen Stern mit Band zum Umhängen.

Nach Stankt Michael und Sankt Martin ist nun Sankt Nikolaus der letzte der drei Feiertage, die die Kinder auf Weihnachten vorbereit. Auch die Krippe auf dem Jahreszeitentisch trägt zur Vorbereitung bei. Im Waldorfkindergarten werden zwei Krippendarstellungen ausgestellt: Vor den Weihnachtsferien ist die Hirtenkrippe aufgebaut, die sich auf die Schilderungen der Geburt von Jesus im Lukas-Evangelium bezieht.

Auf dem Jahreszeitentisch steht bei der Hirtenkrippe ein alter Stall. Maria und Josef machen sich jetzt auf den Weg, der durch das Krippengärtlein zum Stall führt. Im Gärtlein sind die vier Naturreiche vertreten, und sie werden erst nach und nach sichtbar.

In der ersten Woche sind Steine zu finden, die für das Mineralreich verdeutlichen. In der zweiten Woche kommen die Pflanzen dazu, die das Pflanzenreich symbolisieren. In der dritten Woche kann man Schafe entdecken, die für das Tierreich stehen. Und in der vierten Woche kommen die Hirten. Jeden Tag gehen Maria und Josef ein Stück näher zur Krippe, bis sie kurz vor den Weihnachtsferien an der Tür angekommen sind.

Dreikönigstag

Nach den Weihnachtsferien sieht die Krippe anders aus. Sie orientiert sich nun an der Geburtsschilderung im Matthäus-Evangelium. Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, kamen die Heiligen Drei Könige zur Anbetung des Christuskindes an die Krippe.

Auf dem Waldorf-Jahreszeitentisch ist der Stall jetzt verschwunden. Jetzt steht dort ein Haus, in dem sich Maria und Josef befinden. Maria trägt ihr Kind auf dem Arm.